Was dieser Rechner leistet
Vermieter müssen die Mietkaution getrennt vom eigenen Vermögen anlegen und verzinsen. Über mehrere Jahre kommt so ein spürbarer Betrag zusammen, der dem Mieter bei Auszug zusteht.
Der Rechner zeigt, wie sich die Kaution abhängig von Zinssatz und Mietdauer entwickelt. So erkennen Sie, ob der Vermieter die Kaution korrekt angelegt hat.
Kaution mit Zinseszins
Endbetrag = Kaution × (1 + Zinssatz)^Jahre Die Zinsen werden jährlich dem Kautionskonto gutgeschrieben und in der Regel weiterverzinst. Bei Auszug erhält der Mieter Kaution plus Zinsen abzüglich eventueller berechtigter Forderungen.
So funktioniert der Rechner
- 01
Kautionshöhe eintragen
Die gesetzliche Kaution darf maximal drei Nettokaltmieten betragen und ist in drei Raten zahlbar.
- 02
Mietdauer und Zins festlegen
Nutzen Sie einen realistischen Zins für Tages- oder Festgeld. Die tatsächliche Verzinsung ist oft niedrig.
- 03
Auszahlungsbetrag ablesen
Der Rechner zeigt Zinsertrag und Gesamtbetrag bei Auszug. Bei Streit hilft ein Blick in die Kautionsabrechnung.
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Häufige Fragen
Darf der Vermieter die Kaution behalten?
Nur für berechtigte Forderungen, etwa offene Mieten oder Schäden, die über die normale Abnutzung hinausgehen. Ein angemessener Teil kann für die Nebenkostenabrechnung zurückgehalten werden.
Wie hoch darf die Mietkaution sein?
Höchstens drei Nettokaltmieten. Sie kann in drei gleichen Monatsraten gezahlt werden, die erste bei Mietbeginn.
Muss die Kaution verzinst werden?
Ja. Der Vermieter muss sie getrennt und zum üblichen Zinssatz anlegen. Die Zinsen stehen dem Mieter zu, auch wenn sie oft nur wenige Euro betragen.
Datenbasis: 2026 · Alle Steuer- und Beitragswerte sind zentral in src/data/de/2026.json hinterlegt und werden jährlich aktualisiert.
Die Ergebnisse sind unverbindliche Modellrechnungen und ersetzen keine Steuer-, Rechts- oder Finanzberatung.